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Veganer Käsekuchen: Avocado-Limetten-Torte mit Chiasamen

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Der Wonnemonat Mai hat mir wenig Wonne beschert: viel Arbeit, viele Nebenbei-Projekte, eine wichtige Deadline – da ist der Blog deutlich zu kurz gekommen. Aber egal. Denn jetzt ist Juni! Ab jetzt wird wieder gebacken, kulinarisch experimentiert und im Reisearchiv gekramt. 

Als mir eine Freundin schon vor langer Zeit davon erzählt hatte, dass sie veganes Schokoladenmousse auf Avocado-Basis ausprobiert hatte und davon restlos begeistert war, hat mich das neugierig gemacht. Wenn auch ein bisschen skeptisch. Denn so sehr ich Avocados in Salat, als Brotaufstrich oder Guacamole etc. liebe, so wenig wenig konnte ich mir vorstellen, dass sie als süße Speise schmecken würden. 

Neulich habe ich von einem Limetten-Avocado-Kuchen gelesen – und weil ich bisher nur wenige wirklich gute Rezepte für veganen Käsekuchen gefunden habe, habe ich mich an der Avocado-Variante versucht. Und das wirklich erfolgreich. Ich war sehr begeistert, wie cremig die „Käsefüllung“ aus Avocado gelungen ist. Während veganer Käsekuchen aus Cashew-Mus in der Konsistenz eher fest ist und entsprechend mächtiger schmeckt, gibt sich die Avocado-Creme-Variante gefühlt sehr leicht. Und passt somit perfekt zum Sommer und wärmeren Temperaturen :-)

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Das Rezept für den Avocado-Limetten-Kuchen, das mich inspiriert hatte, habe ich leider nicht mehr wiedergefunden. Ich glaube, laut diesem war in der Creme Reissirup enthalten und der Boden bestand aus Datteln, Pekannüssen und Paranüssen. Ich habe schließlich zusammengemixt, was mein Zutatenschrank hergab – hat auch geklappt. einmal mehr zeigt sich, dass man in der Küche ruhig experimentierfreudig sein darf.

Mehl ist übrigens nicht enthalten – deshalb ist mein veganer Käsekuchen glutenfrei und Low Carb.

Achtung: Die Mengenangaben reichen für eine runde Springform von 11,5 cm Durchmesser!

Veganer Käsekuchen: Avocado-Limetten-Törtchen mit Chia-Samen
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Das braucht Ihr
Für den Boden
  1. 25 g gehackte Walnüsse
  2. 15 g gemahlene Mandeln
  3. 1 TL Ahornsirup
  4. 1 TL Kokosöl
  5. 45 g Kuvertüre
  6. 1 Prise Meersalz
  7. Zesten einer Viertel-Limette
Für die Creme
  1. 1 reife Avocado
  2. 2 TL Ahornsirup
  3. 1 TL Kokosöl
  4. Saft von 2 Limetten
  5. 10 g Chia-Samen
  6. Zesten einer Viertel-Limette
So geht's
Für den Boden
  1. Kuvertüre über dem heißen Wasserbad schmelzen, Kokosöl und Meersalz sowie ein paar Zestenstückchen unterrühren. Mit den Walnüssen und Mandeln mischen, in eine gefettete Form geben, feste andrücken, beiseite stellen.
Für die Creme
  1. Fruchtfleisch der Avocado aus der Schale lösen und in ein hohes Gefäß geben. Limettensaft, Zesten, Ahornsirup und Kokosöl hinzugeben, mit dem Pürierstab fein pürieren. Schließlich die Chia-Samen hinzugeben und die Creme auf den Boden geben.
  2. Den Kuchen mindestens 45 Minuten im Gefrierfach kühlen, bevor Ihr in esst. Guten Appetit!
Deli From The Valley http://delifromthevalley.com/
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2 Kommentare

  1. Meret sagt

    Das Rezept hört sich super an! Werde ich morgen gleich zum Geburtstag einer Freundin ausprobieren. Meinst du die Torte schmeckt auch mit einer veganen Sahnecreme ummantelt?

    • Sarah

      Liebe Meret,

      vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich, dass der Kuchen dir gefällt. Meinst du, ob man die vegane Sahnecreme zusätzlich außen herum streicht? Das stelle ich mir ehrlich gesagt ein wenig heftig vor – denn durch die Avocado-Creme ist der Kuchen ohnehin schon sehr mächtig und sämig. Ich würde es lieber ohne machen.

      Lass mich gern wissen, wofür du dich entschieden hast.

      LG von
      Sarah

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