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Strawberry Feels Forever: vegane Erdbeer-Eiscreme

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Kommt für den Veganer der Sommer. Fragt sich der Veganer, wo’s Eis gibt. Eis, das auch er essen mag. Ohne Milch, Sahne und Eier. Gibt’s nicht. Macht nix, denkt sich der Veganer, mach ich mir halt mein eigenes Eis. Tut’s und braucht dafür genauso lange wie die Menschen an der Eisdiele um die Ecke in der Schlange stehen, bis sie ihr Hörnchen für Eins-Achtzig kriegen.  

Na ja. Ganz so schnell geht’s dann doch nicht. Aber wirklich lange dauert es eben auch nicht, veganes Eis herzustellen. Zugegeben: bei all den leckeren Sorten in den Eistheken, bei all den Schokosaucen und Liebesperlen keine leichte Aufgabe. Zumal, wenn man sich als frischgebackener Teilzeit-Veganer Rezepte zur Eisherstellung durchliest: Bananen als Basis? Stirn gerunzelt, wieder glatt gelacht und ausprobiert. Und siehe da: Es funktioniert. Der erste Test: veganes Erdbeer-Eis für zwei Portionen.

Das braucht Ihr

  • 2 sehr reife Bananen
  • 150 g Erdbeeren
  • Zartbitter-Schokostreusel

So geht’s

Bananen in Scheiben schneiden. Erdbeeren waschen und verlesen, Riesenerdbeeren kleinschneiden. Beides Obst eine halbe Stunde in der Gefriertruhe ruhen lassen. Rausnehmen. In den Mixer schicken, Schokostreusel hinzugeben. Mixen. Rausnehmen, Ihr habt eine softeisartige Masse vor euch. Probieren und entscheiden, ob die Konsistenz für Euch passt. Gegebenenfalls wegschnabulieren. Falls Ihr’s lieber Eiskugelförmiger mögt, gebt die Eiscreme noch einmal in die Gefriertruhe, wieder etwa eine halbe Stunde und freut Euch, während Ihr wartet, ein Loch in den Bauch, das groß genug ist, dass die Eiscreme später stopfen kann.

Wer jetzt denkt: „Schmeckt bestimmt voll banane nach Banane und sonst nach nix“ – den muss ich enttäuschen. Der Bananengeschmack tritt in den Hintergrund und räumt die Bühne großzügig für den Erdbeer-Schoko-Mix-Flavour. 
Die sahnige Eiskonsistenz kriegt man auf oben beschriebene Weise natürlich nicht hin. Trotzdem lohnt sich das Experiment und stellt für mich eine echte Alternative zum Milcheis dar. Und für die Zukunft sei nur so viel verraten: Es lagern bereits weitere Geschmackmuster in meiner Ideenkiste…

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