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Pie mit buntem Mangold und Walnüssen

Mangold-Pie-Blog-2

Neulich auf dem Farmer’s Market: Am völlig überlaufenen Stand der chinesischen Familie erleide ich Augenirritationen. Jedes Gemüse, jedes Obst ist so üppig, reif und prächtig vorhanden, dass mein Freund in zunehmend kürzeren Abständen und zusehends nervös auf seine Armbanduhr schaut – ich kann mich einfach nicht entscheiden! 
Wir könnten was mit Ingwer machen, was Asiatisches, oder diese possierlichen Goldkürbisse ausprobieren. Oder diese interessanten grünen krauskohlähnlichen Dinger mitnehmen und gucken, was passiert, wenn wir sie kochen. Der Blick wird eindringlicher, ich greife zum bunten Mangold. Der hatte mich schließlich in der vergangenen Woche schon fasziniert. Schnell noch etwas Obst, ein bisschen Salat, dann raus hier, diesen tollen Markt verlassen und die kleine Surfcompetition am Strand beobachten, die Wellen sollen heute zwischen fünfeinhalb und achteinhalb Meter hoch werden. 

Zu Hause habe ich mich für eine vegane Mangold-Pie entschieden. Pies findet man in Australien an jeder Ecke. Probiert habe ich bislang noch keine: Ei-Alarm und Fleisch-Alert! Insofern habe ich mir selbst ein veganes Rezept ausgedacht, vorher noch den Best-Friend-Advice aus Deutschland eingeholt, ob man den Mangold-Strunk mitessen kann (ja, kann man!) und dann ausprobiert. Uns hat die Pie sehr gut geschmeckt. Genaue Mengenangaben kann man sich für dieses Rezept eigentlich sparen, da man die Pie mit weniger oder mehr Füllung machen kann, also eher wie eine Spanakopita oder wie ein richtiger Gemüsekuchen. Deshalb schreibe ich auf, welche Mengen ich für eine mittelhohe Pie in einer kleinen runden Form von 20 cm Durchmesser verwendet habe.

Das braucht Ihr

  • etwa 200 g Blätterteig (eure Backform sollte oben, an den Seiten und unten bedeckt sein)
  • 1 dicke rote Zwiebel
  • 1 Bund bunten Mangold 
  • 1/2 rote Chili-Schote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • nach Geschmack etwas frische Petersilie
  • 100 g Räuchertofu oder  
  • 2 bis 3 EL Hefeflocken
  • 100 ml Wasser
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

 Außerdem

  • eine große Auflaufform oder Pfanne mit Deckel
  • Margarine und Paniermehl für die Form

So geht’s

Mangold waschen, die trockenen Enden abschneiden, Blätter von den Strünken trennen und Strünke in etwa einen halben Zentimeter große Stücke schneiden. Räuchertofu würfeln. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Petersilie fein hacken. In einer großen Pfanne in etwas Olivenöl die Zwiebeln anbraten, dann die Mangold-Strunk-Stückchen hinzugeben und etwa fünf bis sieben Minuten mitbraten, bis diese bissfest sind. Hitze etwas reduzieren, Knoblauch, Chili und – wenn gewünscht – den Räuchertofu hinzugeben, kurz braten. Mit Wasser abgießen, Petersilie, Walnüsse und Mangoldblätter in die Pfanne geben und bei geschlossenem Deckel so lange garen, bis der Blätterwust in sich zusammengefallen ist. 
Alternativ die gesamte Gemüsemischung in eine große Auflaufform geben und im Backofen bei etwa 100 Grad garen, bis die Mangoldblätter in die Knie gegangen sind.
Inzwischen die Form fetten, mit Paniermehl ausstreuen und mit Blätterteig auslegen. Gemüsemix salzen, pfeffern und Hefeflocken darüberstreuen, wenn Ihr euch gegen die Räuchertofuvariante entschieden habt. Gemüse in die Form füllen, mit Blätterteig abdecken und etwa 25 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen. Enjoy!



 
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Swiss Chard Pie with Walnuts

 
Okay, I admit it: The Bondi Farmer’s Market is definitely a place where I easily get lost. Way too easily. So many gorgeous fruit and vegetable stalls, freshly brewed coffee here, homemade vegan ice cram there, so many beautiful colours – too many beautiful colours. Especially the veggie stall of the friendly Chinese family attracts my attention, every time. I stroll around the tables, wander the aisles back and forth – and just cannot decide what to take home. As my boyfriend shows latent signs of nervousness I know I have to make a move – I grab a bunch of Swiss chard, some chili and garlic, finally make my way to the counter and surprise J. with the plan of a healthy vegan chard pie that he will soon be served. With all nervousness gone, we walk back home, watch the surfing competition at the beach for a little while and enjoy a windy but sunny Saturday.
For you can make a pie with more or less filling it is almost unneccessary to give exact directions about how much of every ingredient you should use. Anyway, this is how I prepared a standard 20 cm pie.
 

You’ll need

  • about 200 g frozen puff pastry (enough for your pie to be covered with pastry at the bottom, the sides and on the top)
  • 1 large Spanish onion
  • 1 bunch Swiss chard 
  • 1/2 red chili pepper
  • 1 clove of garlic
  • 100 g chopped walnuts
  • fresh parsley (optional)
  • 100 g smoked tofu or  
  • 2 to 3 tbsp nutritional yeast
  • 100 ml filtered water
  • olive oil
  • freshly ground salt and pepper

 Plus

  • a big saucepan with cover to cook the chard
  • vegan butter and breadcrumbs

Preparation

Wash the chard, cut off and chuck the dry ends, seperate leaves from stems, cut stems into pieces of approximately half a centimeter length. Dice smoked tofu. Chop onion, garlic, chili and parsley. In a big saucepan gently heat olive oil any fry onion, then add thn minutes until tender. Reduce heat, add garlic, chili and smoked tofu, fry for a few minutes.
Deglaze with water. Add parsley, walnuts and chard leaves to the saucepan, cover with lid and cook until smooth and tender. 
Alternatively place all vegetables at one time in a huge oven safe form and cook at 100 degreed Celsius until ready.
In the meantime spread baking form with vegan butter, scatter with breadcrumbs and place puff pastry on the base and the sides. 
Season veggie mix with salt, pepper and nutritional yeast (optional) and add to the prepared form. Cover with another layer of puff pastry and bake for 25 minutes. Enjoy!


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