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Kastanien-Rahm-Suppe mit Weißwein

Kastanienrahmsuppe-Blog

Eine reiche Kastanien-Ernte beschert uns der mächtige Baum im Garten meiner Eltern jedes Jahr im Herbst. Zuerst wirft der über 25 Jahre alte Baum seine Früchte in ihren igeligen Schalen ab, wartet freundlich, bis wir aufgehoben haben, was er uns beschert hat, um schließlich vor dem kalten Winter Blätter um Blätter um Blätter abzuschütteln. In meiner Familie hat mein Papa früher Kastanien auf einem kleinen Ofen in seinem Arbeitszimmer gebraten, wir Kinder haben die heißen Gesellen schließlich aus ihrer braunen Schale befreit und konnten es kaum erwarten, uns eine nach der anderen einzuverleiben. 

Weil auch in diesem Jahr der Garten übersäht ist und ich ein klein wenig Abwechslung im Katanien-Speiseplan ganz gut finde, habe ich mich nach Rezepten umgesehen. Mein erster Versuch: eine vegane Kastanien-Weißwein-Suppe. Eine seeeehr gute Wahl, darf ich sagen, denn diese Suppe ist, wenn auch etwas aufwändig, doch etwas wirklich besonderes: sehr fein und edel, die Kastanien treten geschmacklich ganz dezent auf, indem sie der Suppe Süße und Milde verleihen. Der Wein macht das Ganze spritzig und frisch, während Zwiebel und Majoran eine leicht herbe Note ins Spiel bringen. Die Mengenangaben reichen für zwei Personen.

Das braucht Ihr

  • 200 g Kastanien (mit Schale gewogen)
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Weißwein
  • 1/2 rote Zwiebel
  • etwas vegane Butter
  • 1 EL Majoran
  • etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 250ml Hafercuisine
 

So geht’s

Kastanien an der runden Seite der Schale einritzen, in einen Topf geben, mit Wasser aufgießen und etwa 15 Minütchen blubbernd kochen. Kstanien in ein Sieb abgießen, kalt abbrausen, aus der Schale auf einen Teller löffeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen, die Zwiebelwürfel darin anbraten, geschälte und gekochte Kastanien hinzugeben, kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Weißwein hinzugeben, etwa 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Majoran hinzugeben und weitere fünf Minuten köcheln lassen, schließlich die Masse pürieren. Hafercuisine zugießen, kurz aufkochen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dazu schmeckt Brot. 

 

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