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DIY-Picknick-Begleiter: Stempel-Servietten

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Der letzte verregnete Sonntag hat mir neue Servietten beschert. Ein bisschen musste ich zwar auch dafür tun, aber dank der super einfachen Stempeltechnik, die sich zum Beispiel schon beim Rentier-Adventskalender und dem Sternzeichen-Schal bewährt hat, hat dieses Projekt viel Spaß und kaum Mühe gemacht.

Zwei Motive habe ich gewählt, ein etwas rustikaleres und ein feineres. Beide Male waren Vögel im Spiel, einmal ein Uhu, dessen Form mir mein eiserner Topfuntersetzer geliehen hat, und zum anderen eini paar Mauersegler, die für mich das wohl schönste und ursprünglichste Sommergeräusch überhaupt erzeugen. 

Kleine Anekdote am Rande: Während ich in Barcelona lebte, sausten diese kleinen Gesellen fast ohne Unterlass vor meinem klitzekleinen Balkon auf und ab, hoch und runter, kopfüber, kopfunter, so als genössen sie das Leben – und sonst nichts. Außerdem habe ich gelesen, dass Mauersegler sogar im Fliegen schlafen – immer auf Achse, das finde ich bewundernswert und äußerst sympathisch. Aber zurück zu unseren Servietten. 

Das braucht Ihr

  • Motiv
  • Moosgummi
  • Schere
  • Stoffmalfarbe
  • Servietten
  • Doppelklebeband
  • Stempelträger
  • Pinsel
  • eventuell Schaumstoff für Stempelkissen

So geht’s

Ihr übertragt das Motiv eurer Wahl (selbst Zeichnen, abpausen, Konturen abzeichnen, … tobt Euch aus) auf den Moosgummi und schneidet es aus. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass das Motiv spiegelverkehrt auf dem Stoff angelangt. Bei Bildern ist dies meistens nicht so wichtig, falls Ihr aber Schrift übertragen möchtet, solltet Ihr darauf achten. Schließlich klebt Ihr das Motiv mit Doppelklebeband auf einen Stempelträger. 

Für die kleineren Motive hat mir ein alter Sektkorken weitergeholfen, bei dem großen Motiv habe ich den Deckel einer Auflaufform einen dankbaren Griff gefunden. Praktisch ist bei dem gläsernen Deckel, dass man durchschauen kann und dadurch genau im Blick hat, wo man das Motiv platziert.

DIY-Stempelkissen

Falls Ihr kleinere Schaumstoffreste habt, könnt Ihr diese auch leicht zum Stempelkissen umfunktionieren. Dazu einfach Textilfarbe auftragen, fertig. Ein Vorteil der Stempelkissen ist, dass die Farbe gleichmäßiger auf Euren Stempel aufgetragen wird und keine Pinselstriche auf dem bestempelten Stoff sichtbar sind. Die können sich gegebenenfalls auch darauf übertragen. Bei kleineren Motiven fällt dies kaum auf, bei größeren – wie unserem Uhu – schon. 


Dann geht’s also ans Stempeln. Wichtiger Zwischenschritt: dem Uhu einen Moustache malen.


Nach dem Stempeln die Farbe trocknen lassen und nach Anleitung auf der Packung fixieren. Und zu guter Letzt: Picknickkorb packen, Wiese im Sonnenschein finden und königlich tafeln.

2 Kommentare

  1. Anonymous sagt

    Hi …
    die Servietten mit den Mauerseglern sehen klasse aus.
    Wie dick ist der Moosgummi den du verwendest?

    LG Lissi

    • Liebe Lissi,

      danke für das Kompliment :-)

      Der Moosgummi, den wir verwendet haben, ist 2 mm dick. Dünner sollte er meiner Meinung nach nicht sein, weil es sonst leicht passiert, dass sich überschüssige Farbe, die möglicherweise neben dem Motiv am Trägermaterial klebt, auf die Servietten übertragen wird. Je dicker der Mossgummi, umso sicherer und einfacher, würd ich sagen.

      Liebe Grüße,

      Heike und Sarah

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